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Wiki Wiki - Schnell Schnell

In den letzten zwei Wochen unseres Seminars, an der Uni Duisburg-Essen, haben wir online ein Wiki erstellt. Die Thematik lautete “Studien zu Pro und Contra Elearning”.
Was ist eigentlich ein Wiki und woher kommt dieses eigentümliche Wort? Wir benutzen es schon fast so oft, wie einen anderen Neologismus des Social Web, das “Googlen”. Aber was bedeutet eigentlich “Wiki”?
Man könnte meinen es kommt aus dem hohen Norden, von dem kleinen, cleveren Wikinger. Aber der schreibt sich ja mit “ie” am Ende…
Wen zieht man da am besten zurate?

Wikipedia natürlich! Aber schnell!

Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“[1]), seltener auch WikiWiki oder WikiWeb genannt, ist ein Hypertext-System für Webseiten, deren Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online direkt im Browser geändert werden können (Web 2.0-Anwendung). Diese Eigenschaft wird durch ein vereinfachtes Content-Management-System, die sogenannte Wiki-Software oder Wiki-Engine, bereitgestellt. Zum Bearbeiten der Inhalte wird meist eine einfach zu erlernende vereinfachte Auszeichnungssprache verwendet. Die bekannteste Anwendung ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia, welche die Wiki-Software MediaWiki einsetzt.

Aloha!

So jetzt ist auch klar was wir da genau erstellen, fehlt nur noch die Arbeitsanweisung von Dr Mandy Rohs:
“Ich hätte gerne von jeder oder jedem von euch ein Argument in Form einer Studie oder Forschungsarbeit, sei es positiv oder negativ bezogen auf die Frage: Ist Lernen mit digitalen Medien besser als Lernen ohne digitale Medien?.”

Und wo basteln wir uns unser eigenes Wiki? Das passiert auf der offenen Plattform Wkispaces.com.

Dann mal ran an die Studiensuche, aber Google ist da out, um an spezielle Informationen zu gelangen, gibt es bei Facebook zu fast jedem Thema sehr gute Gruppen. Also mal bei den Mammuts und den Social Web Investigators nachgefragt und prompt zahlreiche, sehr informative Antworten bekommen.
Und wurde zuerst auf den Elearning Blog der TU Graz aufmerksam, der mit fundiertem Wissen, in rohen Massen aufwartet. Nachdem ich von den Informationen fast erschlagen wurde, entdeckte ich eine Slideshow von Martin Ebner, der an der Technischen Universität tätig ist.
Die 73 seitige PPP befasst sich mit dem Thema mobile Elearning und beleuchtet dieses ausführlich, kurzweilig und überfüllt mit Praxisbeispielen und hilfreichen Tools.
So gibt es sogenannte Geowikis, wie wikitude, die sich Augmented Reality zu nutze machen.

Es werden aber auch hauseigene Smartphone Apps zum mobilen Elearning vorgestellt.


Also hab ich den ersten Eintrag für unser Wiki.

Danach wurde mir e-teaching.org empfohlen.

"Das Qualifizierungsportal e-teaching.org wird am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen redaktionell betreut und auf der Basis formativer Evaluationsmaßnahmen weiter entwickelt. Träger des IWM ist die gemeinnützige, privatrechtliche Stiftung “Medien in der Bildung”“

Dises Portal befasst sich tiefgehend mit der Thematik und bietet umfangreiche Praxisbeispiele und Forschungsergebnisse. Auch hat die Seite jede Menge Referenzbeispiele, bei denen ich dann auch den zweiten Beitrag für unser Wiki gefunden habe. Und zwar, oh Wunder, ein Projekt der UDE:

"Die in "COLLIDE" entwickelten Hard- und Softwarekomponenten dienen der Ergänzung und Anreicherung der herkömmlichen Präsenzlehre mit Neuen Medien, eine vollständige Virtualisierung der Lehre ist nicht angestrebt.Die in "COLLIDE" entwickelten Hard- und Softwarekomponenten dienen der Ergänzung und Anreicherung der herkömmlichen Präsenzlehre mit Neuen Medien, eine vollständige Virtualisierung der Lehre ist nicht angestrebt."

Nachdem ich die Recherche erfolgreich abgeschlossen hatte ging es dann ans, ins Wiki einpflegen. Auch das geht nach der Anmeldung und Freischaltung für unser Wiki selbsterklärend.

Ich reibe mir jetzt also, nach dieser Seminareinheit dreimal die Nase, wie der Fastnamensvetter Wickie und weiß jetzt nicht nur genau über alle möglichen Arten von Wikis und deren Entwicklung bescheid. Nein - ich hab sogar noch ein Eigenes mitentwickelt!
Und das ganz schön SCHNELL!
Der Link folgt hoffentlich auch schnell ;). Da unser WIki sich noch in der Mache befindet, wird er erst später veröffentlicht.

Vor 1 Jahr on Mai 10, 2012 at 10:19am

A Vision of 21st Century Teachers
So verändert das Social Web das Lehren und Lernen.18 Lehrer beziehen Stellung zum Unterricht im Web 2.0.

Transmedial statt nur dabei.

In diesem Blog erzähl ich euch ne Geschichte.
Und zwar transmedial. Das Ganze nennt man dann "Transmedial Storytelling" oder “Transmediales Erzählen”.
Der Amerikaner Henry Jenkins definiert es so:
“Transmedia storytelling represents a process where integral elements of a fiction get dispersed systematically across multiple delivery channels for the purpose of creating a unified and coordinated entertainment experience. Ideally, each medium makes it own unique contribution to the unfolding of the story.”
Was heißen soll, dass eine Geschichte, in diesem Fall der Verlauf und Inhalt unseren Seminars, über verschiedene Kanäle erzählt wird. Das heißt, man nutzt zum Beispiel die Netzwerke Twitter, Facebook, Tumblr und Instagram um eine eigene, gut koordinierte und unterhaltende Geschichte zu erzählen.
Im Idealfall ist jedes soziale Netzwerk ein eigener, entertainender Teil der Story.
Ich hoffe, dass mir dieses Vorhaben gelingt und ihr die Unterhaltung genießt!

Wer das Ganze mal vom Profi sehen will, sollte sich dieses Video von Marcus Brown auf der stARTconference 2011 anschauen. (Danke Christian für den Hinweis)

LMAA oder LMS? ›

LMS: Learning Management System
“Unter dem Begriff Lernplattform bzw. Learning Management System (LMS) versteht man ein Softwaresystem, das unter einer zentralen Oberfläche mehrere aufgabenspezifische Teilprogramme integriert, mit denen verschiedene Lernszenarien unterstützt werden. Ausgehend vom ursprünglichen E-Learning-Ansatz hat sich der Konsens entwickelt, dass das sogenannte Blended Learning die Lernaktivitäten der meisten Anwender am besten unterstützt, weswegen aktuell die meisten LMS diesen Ansatz verfolgen. Gemeinsam ist all diesen Lernumgebungen, dass sie Werkzeuge zur Erstellung, Kommunikation und Verwaltung von Lerninhalten, sowie zur Koordination von web-basierten Lernangeboten und zur Beurteilung der Lernenden enthalten.”
Quelle: Wikipedia
Wir nutzen in unserem Seminar die Plattform iversity ,was eigentlich ein Social Learning Management System ist, anstelle des unieigenen Moodle.